Saarländischer Philologenverband

... DIE Interessenvertretung der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien

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Saarländischer Philologenverband


 

Die meisten Eltern vertrauen dem Gymnasium

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Pressemitteilung vom 22. März 2010

Philologenverband zur Veröffentlichung der Anmeldezahlen für weiterführende Schulen durch das Bildungsministerium

„Nach der Veröffentlichung der Anmeldezahlen für weiterführende Schulen durch das Bildungsministerium (41,2% Gymnasium, 31,7% Erweiterte Realschule, 19,1% Gesamtschule) muss sich die Landesregierung jetzt fragen, ob sie vor dem Hintergrund der äußerst angespannten Finanzsituation des Landes immer noch an einer extrem teuren Schulstrukturänderung festhalten will“, so der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbandes Klaus Lessel, „obwohl die Eltern durch ihr Anmeldeverhalten dem Gymnasium ihr Vertrauen ausgesprochen haben.“

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Was denn, wie denn, wann denn, wer denn, … ?

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Kommentar Gymnasium Saar 01-02/2010 Klaus Lessel, Vorsitzender

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

diese und viele andere Fragen stellen sich im Saarland zur Zeit Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern, Politiker/innen und alle an Bildung interessierte Bürger/innen. Was passiert in Bezug auf die beabsichtigte Verfassungsänderung? Wie sollen die Pläne der Landesregierung organisatorisch umgesetzt und finanziert werden? Wann wird der Zeitrahmen konkret sichtbar?

Bisher ist der neue Bildungsminister mit kostenneutralen Aktionen an die Öffentlichkeit getreten, die prognostiziert worden waren: Rücknahme der verpflichtenden Empfehlung für den Übergang an weiterführende Schulen und die Ankündigung einer neuen Stundentafel für Gymnasien (in der Anhörung). Beim ersten Blick auf den Entwurf sind durchaus positive Elemente sichtbar (die schon lange vom Philologenverband gefordert worden sind): Einführung einer Klassenleiterstunde in der Klassenstufe 5, Stärkung der Kernfächer der Mittelstufe durch Stundenerhöhung, keine Ein-Stundenfächer. Beim genaueren Hinsehen fällt in den Klassenstufen 5 und 6 ein neues 3- bzw. 2-stündiges Fach „Naturwissenschaften“ auf, für das es noch keinen Lehrplan gibt, und dessen Inhalte auch nicht näher bestimmt werden. Hier soll wohl schon G7 vorbereitet werden. Wie z. B. die Stundenverteilung im Fach Geschichte pädagogisch sinnvoll begründet werden kann, bleibt ein Geheimnis der Verfasser der Stundentafel. Warten wir die Stellungnahme der Gremien ab und prüfen am Ende, ob und welche Expertenmeinungen eingearbeitet worden sind.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. März 2010 um 09:59 Uhr Weiterlesen...
 

Stellungnahme des SPhV zur Verordnung -Schulordnung- über die Stundentafel des Gymnasiums (Klassenstufe 5-10)

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Vorbemerkung

Angesichts der für die nächste Zeit bereits über die Presse angekündigten Veränderungen im saarländischen Schulsystem, besonders was die laut Berichterstattung zu erwartenden Reformvorhaben für die Klassenstufe 5 der weiterführenden Schulen angeht, hält der Verband eine kurzfristige Veränderung der Stundentafel für das Gymnasium für wenig zweckmäßig. Eine überstürzte Veränderung, der nach Planungen des Ministeriums angeblich alsbald einige weitere, noch viel grundlegendere Reformen folgen sollen, schafft Unruhe an den Schulen, verwirrt die Schüler, Eltern und Lehrer und verursacht angesichts der herrschenden Mittelknappheit untragbar hohe Kosten. Nicht zuletzt behindert ein solches Vorgehen eine zukunftsorientierte Personaleinsatz- und Einstellungspolitik, was angesichts der bereits jetzt äußerst unglücklichen Personalsituation nicht akzeptabel ist.
Der Saarländische Philologenverband empfiehlt daher die Rücknahme des Verordnungsentwurfs und den Aufschub von Veränderungen an der Stundentafel so lange, bis die politischen, aber auch die fachlichen und pädagogischen Grundlagen dafür geklärt sind.
Im Einzelnen nimmt der Saarländische Philologenverband zum Verordnungsentwurf wie folgt Stellung.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. März 2010 um 17:18 Uhr Weiterlesen...
 

„Ein erster Schritt in Richtung Entlastung“ - oder ein erster Schritt in Richtung G7?

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Pressemitteilung vom 02. März 2010

Philologenverband zur Vorstellung der überarbeiteten Stundentafel des achtjährigen Gymnasiums durch den Bildungsminister

„Mit völligem Unverständnis muss der Saarländische Philologenverband (SPhV) wieder einmal feststellen, dass der saarländische Bildungsminister Klaus Kessler noch nicht einmal die Stellungnahme der Verbände abwartet (Termin 17.03.2010)“, so der Vorsitzende Klaus Lessel, „bevor er die Einführung einer überarbeiteten Stundentafel für das achtjährige Gymnasium zum Schuljahr 2010/2011 verkündet.“
„Beim ersten Blick auf den Entwurf sind durchaus positive Elemente sichtbar (die schon lange vom Philologenverband gefordert worden sind): Einführung einer Klassenleiterstunde in der Klassenstufe 5, Stärkung der Kernfächer der Mittelstufe durch Stundenerhöhung, keine Ein-Stundenfächer“, so Lessel weiter. Beim genaueren Hinsehen falle in den Klassenstufen 5 und 6 ein neues 3- bzw. 2-stündiges Fach „Naturwissenschaften“ auf, für das es noch keinen Lehrplan gebe und dessen Inhalte auch nicht näher bestimmt würden. Hier werfe wohl schon die Einführung eines siebenjährigen Gymnasiums ihre Schatten voraus.
„Letztlich ist nicht einzusehen, warum die überarbeitete und scheinbar an einigen Stellen mit heißer Nadel gestrickte Stundentafel unbedingt zum neuen Schuljahr eingeführt werden muss“, so Lessel abschließend. Die Probleme, die mit der überhasteten Einführung des G8 geschaffen worden seien, beschäftigten die Schulen und die Lehrplankommissionen heute noch immer. Die Frage einer Schuldstrukturänderung sei völlig offen. Warum müsse jetzt eine weitere hektische Unruhe in die Schulen getragen werden.

 

Zurück in die Zukunft?

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Kommentar Gymnasium Saar 06/2009, Klaus Lessel, Vorsitzender

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der saarländischen Schullandschaft wird es merklich kälter. Wenn in einem Interview der Saarbrücker Zeitung vom 3. Dezember 2009 der neue saarländische GEW-Landesvorsitzende in Bezug auf den Amoklauf von Winnenden sagt: „Beim Amoklauf fühlt sich der Täter zuvor oft ausgegrenzt und als Verlierer. Der Leistungsdruck im achtjährigen Gymnasium scheint mir leider ein Nährboden zu sein.“, muss man die Frage stellen, warum und woher dieser Hass der Schulform Gymnasium entgegenschlägt, obwohl sich keinerlei Verbindung herstellen lässt. Abgesehen davon, dass die furchtbare Tat von Winnenden nicht an einem Gymnasium verübt wurde, ist es unerträglich, wie kaltschnäuzig hier eine Schulform attackiert wird und die in ihr Beschäftigten desavouiert werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. Januar 2010 um 18:49 Uhr Weiterlesen...
 
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Neuigkeiten

Pressemitteilung 13.08.10

der Landeselterninitiative für Bildung e.V., der Landeselternvertretungen der Grundschulen, Erweiterten Realschulen und Gymnasien sowie der Gesamtlandesschülervertretung

Gemeinsamer Appell von Eltern und Schülern „Für gelingende Schulen! Kein 5. Grundschuljahr!“ – Unterschriftenaktion gestartet

Download:
Medienmitteilung
Begleitschreiben
Unterschriftenliste


 

DPhV Pressemitteilung 19.07.10

Hamburger Volksentscheid:

Phantastischer Erfolg der Elterninitiative mit bundesweiter Signalwirkung
Meidinger regt deutschlandweites zehnjähriges Moratorium gegen weitere Struktureingriffe an! [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 12.07.10

Zerstörerischer Kulturkampf gegen das Gymnasium

Einen zerstörerischen Kulturkampf gegen das Gymnasium hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Heinz-Peter Meidinger, der Hamburger Schulsenatorin Christa Goetsch, dem Saarländischen Bildungsminister Klaus Kessler und Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen vorgeworfen. [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 23.06.10

Philologenverband erfreut über sehr hohe Leistungen in den Gymnasien vieler Bundesländer

Meidinger: Bundesländer mit hoher Kontinuität in der Bildungspolitik stehen ganz vorne! [mehr]


 

Landeselternvertretung 10.05.10

LEV Gymnasien fordert mehr Lehrer für alle Schulformen; bessere Förderung nur mit ausreichender Personalisierung möglich [mehr]


 

ZDF.reporter unterwegs 06.05.10

Gesamtschulen führen nicht zu mehr Bildungsgerechtigkeit

Contra gemeinsame Schule: Heinz-Peter Meidinger: (...) In Brandenburg, dem einzigen Bundesland mit verpflichtender längerer Grundschulzeit für alle, hat sich die Chance eines Arbeiterkindes, das Gymnasium zu besuchen, von 2000 bis 2006 rapide verschlechtert, auch bei der Leistungsskala steht das Land schlecht da. (...)
Der Hinweis auf Finnlands erfolgreiches Gemeinschaftsschulsystem ist unvollständig, wenn nicht auch darauf hingewiesen wird, dass die zehn PISA-Schlusslichter alle Gemeinschaftsschulsysteme haben, dass alle anderen hochgerühmten skandinavischen Länder bei PISA hinter Deutschland rangieren und dass finnische Schüler 30 Prozent der Unterrichtszeit in spezifischen Kleingruppen außerhalb des Klassenunterrichts von zusätzlichen Lehrern beschult werden. (...) [mehr]


 

VOS Pressemitteilung 27.04.10

Zum angeblichen Lehrerüberhang an saarländischen Gymnasien

Im Haushaltsentwurf 2010 des Bildungsministeriums ist vorgesehen, dass 42 Lehrerstellen der Gymnasien und 33 Lehrerstellen der Erweiterten Realschulen gestrichen werden und genau diese 75 Lehrerstellen den Gesamtschulen zugutekommen sollen.
(...) Worin liegt der grundlegende Fehler in der Begründung des Ministers? Er geht davon aus, dass bisher der Bedarf an Lehrerstunden am Gymnasium vollständig gedeckt ist. Das ist grob falsch. (...) [mehr]


 

VOS Pressemitteilung 22.04.10

Ist die Zerschlagung des Gymnasiums im Saarland noch aufzuhalten?

Bildungsminister Kessler bestraft die Schulwahl der Eltern

(...) Wie jetzt bekannt geworden ist, hat Bildungsminister Kessler beantragt, den Gymnasien 42 Lehrerstellen wegzunehmen, den Erweiterten Realschulen 33 Lehrerstellen. Wozu diese Wegnahme, wo doch die Anmeldezahlen am Gymnasium gestiegen, die an der Erweiterten Realschule in etwa gleich geblieben sind? [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 08.02.10

Meidinger: Brandenburg ist in Sachen Bildungsgerechtigkeit das "schwarze Schaf" in Deutschland

Gegen die immer wieder von Bildungspolitikern und auch in einigen Medien wiederholte Behauptung, die PISA-Daten unterstützten eine Verlängerung der Grundschuldauer, hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Heinz-Peter Meidinger, in Berlin anhand aktueller PISA-Vergleichsuntersuchungen gewandt. [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 12.10.09

Philologenverband warnt Saar-CDU vor "bildungs­poli­ti­schem Sün­den­fall"

Nach dem Votum der Grü­nen im Saar­land für eine Ja­mai­ka-Koa­li­ti­on und nach den Mel­dungen über die bis­heri­gen Son­dierungs­gesprä­che zwi­schen CDU und Grü­nen hat der DPhV-Bundes­vor­sitzende, Heinz-Peter Meidinger, die Union davor ge­warnt, "im künf­tigen Ko­ali­tions­vertrag ihre schul­poli­ti­schen Grund­sätze über Bord zu wer­fen und ihre bildungs­politische Seele an die Grü­nen zu ver­kau­fen." [mehr]


 

Deutscher Altphilologenverband 03.11.09

Entwurf des Koalitionsvertrags sieht Abbau von Bildungsbereichen vor

Das auf die Ressource Bildung stark angewiesene Bundesland an der Saar schwebt in der Gefahr, durch ein Zurückweichen von CDU und FDP vor den Grünen auf diesem Gebiet bundesweit den Anschluss zu verlieren. Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) warnt vor Abbau von Bildungschancen. [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 04.05.09

Sechsjährige Grundschule ist kein Erfolgsmodell!

Flucht der Eltern vor der sechs­jährigen Grund­schule in Berlin hat objektive Gründe: Weniger Bildungs­gerechtig­keit und geringere Leistungen bei längerer Grund­schulzeit. [mehr]