Saarländischer Philologenverband

... DIE Interessenvertretung der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien

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Saarländischer Philologenverband


 

Stellungnahme des SPhV zur Verordnung -Schulordnung- über die Stundentafel des Gymnasiums (Klassenstufe 5-10)

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Vorbemerkung

Angesichts der für die nächste Zeit bereits über die Presse angekündigten Veränderungen im saarländischen Schulsystem, besonders was die laut Berichterstattung zu erwartenden Reformvorhaben für die Klassenstufe 5 der weiterführenden Schulen angeht, hält der Verband eine kurzfristige Veränderung der Stundentafel für das Gymnasium für wenig zweckmäßig. Eine überstürzte Veränderung, der nach Planungen des Ministeriums angeblich alsbald einige weitere, noch viel grundlegendere Reformen folgen sollen, schafft Unruhe an den Schulen, verwirrt die Schüler, Eltern und Lehrer und verursacht angesichts der herrschenden Mittelknappheit untragbar hohe Kosten. Nicht zuletzt behindert ein solches Vorgehen eine zukunftsorientierte Personaleinsatz- und Einstellungspolitik, was angesichts der bereits jetzt äußerst unglücklichen Personalsituation nicht akzeptabel ist.
Der Saarländische Philologenverband empfiehlt daher die Rücknahme des Verordnungsentwurfs und den Aufschub von Veränderungen an der Stundentafel so lange, bis die politischen, aber auch die fachlichen und pädagogischen Grundlagen dafür geklärt sind.
Im Einzelnen nimmt der Saarländische Philologenverband zum Verordnungsentwurf wie folgt Stellung.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. März 2010 um 17:18 Uhr Weiterlesen...
 

„Ein erster Schritt in Richtung Entlastung“ - oder ein erster Schritt in Richtung G7?

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Pressemitteilung vom 02. März 2010

Philologenverband zur Vorstellung der überarbeiteten Stundentafel des achtjährigen Gymnasiums durch den Bildungsminister

„Mit völligem Unverständnis muss der Saarländische Philologenverband (SPhV) wieder einmal feststellen, dass der saarländische Bildungsminister Klaus Kessler noch nicht einmal die Stellungnahme der Verbände abwartet (Termin 17.03.2010)“, so der Vorsitzende Klaus Lessel, „bevor er die Einführung einer überarbeiteten Stundentafel für das achtjährige Gymnasium zum Schuljahr 2010/2011 verkündet.“
„Beim ersten Blick auf den Entwurf sind durchaus positive Elemente sichtbar (die schon lange vom Philologenverband gefordert worden sind): Einführung einer Klassenleiterstunde in der Klassenstufe 5, Stärkung der Kernfächer der Mittelstufe durch Stundenerhöhung, keine Ein-Stundenfächer“, so Lessel weiter. Beim genaueren Hinsehen falle in den Klassenstufen 5 und 6 ein neues 3- bzw. 2-stündiges Fach „Naturwissenschaften“ auf, für das es noch keinen Lehrplan gebe und dessen Inhalte auch nicht näher bestimmt würden. Hier werfe wohl schon die Einführung eines siebenjährigen Gymnasiums ihre Schatten voraus.
„Letztlich ist nicht einzusehen, warum die überarbeitete und scheinbar an einigen Stellen mit heißer Nadel gestrickte Stundentafel unbedingt zum neuen Schuljahr eingeführt werden muss“, so Lessel abschließend. Die Probleme, die mit der überhasteten Einführung des G8 geschaffen worden seien, beschäftigten die Schulen und die Lehrplankommissionen heute noch immer. Die Frage einer Schuldstrukturänderung sei völlig offen. Warum müsse jetzt eine weitere hektische Unruhe in die Schulen getragen werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 20:48 Uhr
 

Zurück in die Zukunft?

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Kommentar Gymnasium Saar 06/2009, Klaus Lessel, Vorsitzender

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der saarländischen Schullandschaft wird es merklich kälter. Wenn in einem Interview der Saarbrücker Zeitung vom 3. Dezember 2009 der neue saarländische GEW-Landesvorsitzende in Bezug auf den Amoklauf von Winnenden sagt: „Beim Amoklauf fühlt sich der Täter zuvor oft ausgegrenzt und als Verlierer. Der Leistungsdruck im achtjährigen Gymnasium scheint mir leider ein Nährboden zu sein.“, muss man die Frage stellen, warum und woher dieser Hass der Schulform Gymnasium entgegenschlägt, obwohl sich keinerlei Verbindung herstellen lässt. Abgesehen davon, dass die furchtbare Tat von Winnenden nicht an einem Gymnasium verübt wurde, ist es unerträglich, wie kaltschnäuzig hier eine Schulform attackiert wird und die in ihr Beschäftigten desavouiert werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. Januar 2010 um 18:49 Uhr Weiterlesen...
 
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Neuigkeiten

DPhV Pressemitteilung 04.03.10

Philologenverband wirft Ole von Beust vor, das Gymnasium schlechtzureden !

„Der verkündete Schulfrieden der CDU ist kein Frieden, sondern eine Kapitulation!“

„Die Zeiten, in denen die Schulpolitik Kinder als Versuchskaninchen missbraucht, müssen vorbei sein!“ [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 11.02.10

DPhV sieht Hamburger CDU in Geiselhaft der Grünen

Die Schuld am Scheitern der Verhandlungen zwischen der Volksinitiative und dem Hamburger Senat sieht der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, eindeutig bei der Hamburger Union, die sich bedingungslos der harten Linie der grünen Schulsenatorin Goetsch gebeugt habe.
Damit werde es nun in Hamburg trotz der vorherigen Bekenntnisse des Ersten Bürgermeisters, einen Schulfrieden anzustreben, einen Schulkampf geben. [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 08.02.10

Meidinger: Brandenburg ist in Sachen Bildungsgerechtigkeit das "schwarze Schaf" in Deutschland

Gegen die immer wieder von Bildungspolitikern und auch in einigen Medien wiederholte Behauptung, die PISA-Daten unterstützten eine Verlängerung der Grundschuldauer, hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Heinz-Peter Meidinger, in Berlin anhand aktueller PISA-Vergleichsuntersuchungen gewandt. [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 12.10.09

Philologenverband warnt Saar-CDU vor "bildungs­poli­ti­schem Sün­den­fall"

Nach dem Votum der Grü­nen im Saar­land für eine Ja­mai­ka-Koa­li­ti­on und nach den Mel­dungen über die bis­heri­gen Son­dierungs­gesprä­che zwi­schen CDU und Grü­nen hat der DPhV-Bundes­vor­sitzende, Heinz-Peter Meidinger, die Union davor ge­warnt, "im künf­tigen Ko­ali­tions­vertrag ihre schul­poli­ti­schen Grund­sätze über Bord zu wer­fen und ihre bildungs­politische Seele an die Grü­nen zu ver­kau­fen." [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 18.11.09

Über 180 000 Unter­stützer! Rie­sen­er­folg für Volks­be­geh­ren gegen die Pri­mar­schule in Ham­burg!

Als einen Rie­sen­er­folg für das Volks­be­geh­ren ge­gen die Pri­mar­schule in Ham­burg und als ein in diesem Um­fang nicht er­war­te­tes Signal an den schwarz-grünen Senat, seine ver­fehl­te Schul­re­form zu stoppen, hat der DPhV-Bundes­vor­sitzen­de Heinz-Peter Meidinger die Tat­sache bewer­tet, dass mit mehr als 180 000 Ein­tra­gungen drei­mal so viele Schul­reform­gegner wie er­forder­lich bei der zwei­ten Stufe des Volks­begeh­rens unter­schrie­ben haben. [mehr]


 

DPhV Pressemitteilung 04.05.09

Sechsjährige Grundschule ist kein Erfolgsmodell!

Flucht der Eltern vor der sechs­jährigen Grund­schule in Berlin hat objektive Gründe: Weniger Bildungs­gerechtig­keit und geringere Leistungen bei längerer Grund­schulzeit. [mehr]