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Pressemitteilung vom 05. November 2010

Philologenverband zur geplanten Absenkung der Eingangsbesoldung

„Wir unterstützen die Forderungen der Referendare“, sagte der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbandes Klaus Lessel, „und fordern die Landesregierung auf, die geplante Absenkung der Eingangsbesoldung und die im Haushaltsplan 2011 vorgesehene Streichung von 20 Lehrerstellen im Bereich der Gymnasien zurückzunehmen und so die Leistungsfähigkeit und die hohe Qualität des saarländischen Bildungswesens weiterhin zu gewährleisten.“
„Die Absenkung der Eingangsbesoldung und die im Haushaltsentwurf 2011 vorgesehene Streichung von 20 Lehrerstellen im gymnasialen Bereich, so Lessel weiter, führen sehr wahrscheinlich dazu, dass viele besonders gut und mit hohem Kostenaufwand für das Land ausgebildete Anwärter für das Lehramt an Gymnasien vor allem in Bedarfsfächern das Land wegen fehlender Beamtenstellenstellen und geringerer Besoldung verlassen werden und in anderen Bundesländern mit geringerer Unterrichtsverpflichtung und höherem Eingangsgehalt als Beamte/Beamtinnen unterrichten. Zurück bleiben wohl oft nur Anwärter mit Nicht-Bedarfsfächern, die von anderen Bundesländern nicht angenommen werden.“
Diese Besoldungspolitik nach Kassenlage, so Lessel abschließend, mache eine Beseitigung des schon jetzt herrschenden Lehrermangels in Bedarfsfächern unmöglich und werde in den nächsten Jahren die bereits unterrichtenden Lehrkräfte noch stärker belasten.

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