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Pressemitteilung vom 29.10.2016

Der Saarländische Philologenverband weist darauf hin, dass die saarländischen Gymnasiasten beim IQB-Bildungstrend 2015 hervorragende Ergebnisse im Fach Englisch erzielt haben. Im Ranking der Gymnasien erreichen die saarländischen Gymnasiasten beim Hörverstehen den vierten, im Leseverstehen sogar hinter Bayern den zweiten Platz, und das trotz der bundesweit sehr viel höheren Niveaus der gymnasialen Ergebnisse.
„Selbst im Vergleich mit den Gymnasiasten anderer Bundesländer erreichen die saarländischen Gymnasiasten hervorragende Ergebnisse. Das unterstreicht die gute Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer an saarländischen Gymnasien“, so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands.
Auch die Ergebnisse im Spitzenbereich können sich sehen lassen: Sowohl beim Leseverstehen als auch beim Hörverstehen ist der Anteil der saarländischen Gymnasiasten, die den in der Studie des IQB angesetzten Optimalstandard erreichen, außergewöhnlich hoch.
Zugleich warnt der Saarländische Philologenverband davor, die Ergebnisse der Studie zu überschätzen. Beim „Bildungstrend 2015“ handelt es sich um eine punktuelle Leistungsstudie, die Repräsentativität höchstens für die Schüler des einzelnen untersuchten Jahrgangs beanspruchen kann. Zu bemängeln ist auch, dass die Studie dem speziellen Bildungsauftrag der einzelnen Schulformen zu wenig gerecht wird. Dies ist nach Auffassung des Saarländischen Philologenverbands besonders bei den Gymnasien ein bedauerliches Manko, weil z.B. bei den Sprachen der über die erfolgreiche Vermittlung von Sprachkompetenzen hinausgehende Beitrag zur Studierfähigkeit der Schüler nicht ausreichend gewürdigt wird. „Gerade deshalb wäre es schön, wenn angesichts der herausragenden Ergebnisse der saarländischen Gymnasiasten in der jüngsten Studie von offizieller Seite auch einmal ein Lob für die Arbeit der Gymnasien zu hören wäre“, so Marcus Hahn.