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Pressemitteilung vom 25.10.2016

Der Saarländische Philologenverband (SPhV) kritisiert die Äußerungen der Initiative G9-jetzt gegenüber der Presse vom letzten Wochenende. “Wir verstehen die abwertenden Äußerungen als unsachliche und haltlose Kritik an der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen an Gymnasien und am Philologenverband. Dagegen verwahren wir uns“, so Marcus Hahn, der Vorsitzende des SPhV.
Als Interessenvertretung der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien sei es zwar nicht Aufgabe des SPhV, für die Landesschüler- oder Landeselternvertretung zu sprechen, allerdings empfinde der Philologenverband auch die Angriffe gegen diese gewählten und demokratischen Gremien als höchst unpassend. Der SPhV hat sich im letzten Jahr bei der großen bildungspolitischen Anhörung des Saarländischen Landtags, die sich über mehrere Tage erstreckte, weder für „G8“ noch für „G9“ ausgesprochen, weil nach seiner Auffassung eine inhaltliche Debatte über Qualität in der Bildung einer reinen Strukturdebatte stets vorzuziehen ist. Seit dieser Anhörung, bei der eine überwältigende Mehrheit von Fachleuten, Betroffenen und Politikern dem Gedankengang des SPhV gefolgt ist, hat sich an der Sachlage nichts geändert.
„Davon unberührt bleibt selbstverständlich das Recht auf eine allgemeinpolitische Meinungsbildung in dieser Sache. Dies gehört allerdings nicht zum Aufgabenbereich des SPhV“, resümierte Marcus Hahn die Linie des SPhV. Der Saarländische Philologenverband arbeitet stattdessen nach wie vor konstruktiv und vertrauensvoll bei der Weiterentwicklung des grundständigen gymnasialen Bildungsgangs mit den demokratisch legitimierten Gremien zusammen.