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Pressemitteilung vom 11. April 2016

Mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler an saarländischen Gymnasien stellen sich ab nächsten Mittwoch den schriftlichen Abiturprüfungen. Die Lehrkräfte an saarländischen Gymnasien wünschen ihren Schülern viel Erfolg bei den Prüfungen!
Für die Schülerinnen und Schüler bedeuten die Abiturprüfungen die Chance, ihre im achtjährigen Bildungsgang ab Klassenstufe 5 erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können. Für die Lehrkräfte an Gymnasien bedeuten sie, Abiturarbeiten zu korrigieren, die –gepresst und aufeinandergelegt– einen Turm von ca. 17,5 Metern Höhe bilden würden.
„Jedes Jahr aufs Neue zeigt sich: Der Aufwand für das Abitur lohnt sich, denn die Schüler erreichen an saarländischen Gymnasien eine echte Hochschulreife und einen international anerkannten Schulabschluss und nicht bloß eine Hochschulzugangsberechtigung“, so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands. Marcus Hahn hebt die gute Vorbereitung der Gymnasiasten hervor: „Bei einer Durchfallquote von weniger als 3 % und einer Durchschnittsnote von 2,4 im langjährigen Mittel können die Schülerinnen und Schüler ebenso wie ihre Lehrerinnen und Lehrer auch in diesem Jahr selbstbewusst in die Abiturprüfung gehen.“
Der Erfolg der Abiturienten im Studium und in Berufsausbildungen ist zugleich ein Appell an die Bildungspolitik, keinerlei Abstriche bei der Qualität des gymnasialen Bildungsgangs zu akzeptieren. Eltern und Schüler können sich darauf verlassen, dass der gymnasiale Bildungsgang eine gute Ausgangsbasis für den späteren beruflichen Erfolg darstellt. Das muss auch in Zukunft so bleiben.
Gerade in der heutigen Zeit, in der die Verantwortung für das eigene Lernen immer mehr in die Hände des Einzelnen gelegt wird, ist es besonders wichtig, in der Schule eine fachlich fundierte, vertiefte Allgemeinbildung zu erhalten. Mit Blick auf die gegenwärtige Diskussion über die Reform der Gymnasialen Oberstufe empfiehlt der Philologenverband, mehr Wahlmöglichkeiten, speziell in den E-Kursen, als Chance für mehr Vertiefung zu verstehen und bei den beabsichtigten Reformen auch die Empfehlungen der Universitäten nicht zu vernachlässigen.