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Pressemitteilung vom 7. November 2015

„Wir stehen weiterhin für eine geordnete und umfassende Integration der Menschen, die zu uns kommen und um Schutz ersuchen,“ so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands.
Eine „Panikmache durch das Schüren bestimmter Ängste“ hingegen sei absolut kontraproduktiv und der saarländische Philologenverband distanziere sich daher,- wie auch schon der deutsche Philologenverband- im Namen aller Kolleginnen und Kollegen von den diesbezüglichen Äußerungen des Vorsitzenden des Philologenverbandes in Sachsen-Anhalt.
In seiner Mitgliederzeitung hatte dieser Verband einen Text, unterzeichnet von Verbandschef Jürgen Mannke und seiner Stellvertreterin Iris Seltmann-Kuke, veröffentlicht, in dem er Aufklärung fordert, damit sich Mädchen nicht „auf ein oberflächliches sexuelles Abenteuer mit sicher oft attraktiven muslimischen Männern einlassen“. Dabei stellt er muslimische Männer grundsätzlich als Risiko dar, weshalb sich die "verantwortungsvollen Pädagogen" des Verbandes nun fragen müssten, wie man Mädchen ab zwölf Jahren vor Sex mit ihnen warnen könne.
Hauptaufgabe der Politik, so Hahn weiter, bleibt, dafür zu sorgen, dass die neu zu uns kommenden Menschen möglichst schnell Deutsch lernen können, dass sie zweitens berufliche Qualifikationen erhalten können, die ihre Integration in die Zivilgesellschaft ermöglichen und dass man drittens überlegt, wie speziell die Kinder etwas zu einem gelungenen Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen beitragen können.