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Pressemitteilung vom 21. Juli 2015

Die Sommerferien sind für Schülerinnen und Schüler eine wichtige Phase der Erholung – und sollten daher auch so genutzt werden. Darauf weist der Saarländische Philologenverband hin. Wenigstens drei Wochen echte Erholung sollten auch den Jugendlichen im Sommer zur Verfügung stehen. Frühestens zwei Wochen vor dem neuen Schuljahr ist der richtige Zeitpunkt, um langsam wieder mit der Gewöhnung an die Schule zu beginnen. Dazu können beispielsweise kurze Vokabelwiederholungen, Mathematikaufgaben oder auch kleine Schreibübungen dienen.
„Die Sommerferien sollten für Schüler und Eltern eine sorgenfreie Zeit sein, die in erster Linie von Erlebnissen mit Freunden und mit der Familie geprägt ist,“ so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands.
Eine „sorgenvolle Zeit“ hingegen stellen die diesjährigen Schulferien für viele Junglehrerinnen und -lehrer dar. Aufgrund der in manchen Bundesländern dramatisch verschlechterten Einstellungssituation und aufgrund der sinkenden Einstellungszahlen im Saarland stehen in diesem Jahr viele Lehramtsbewerber noch ohne Stelle da. „An saarländischen Gymnasien gibt es schätzungsweise mehr als zehnmal so viele Bewerber wie verfügbare Stellen“, schildert der saarländische Philologenverband die Situation.  „Es ist eine bittere Erfahrung für die jungen Kolleginnen und Kollegen, die nach jahrelangem Studium und Vorbereitungsdienst nun mit leeren Händen dastehen“, so der Philologenverband weiter. Auch für die Schulen ist das ein Problem, stellen doch gerade die im Saarland selbst hervorragend ausgebildeten Junglehrer mit ihren frischen Ideen eine große Bereicherung für die Kollegien dar.