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Kommentar Gymnasium Saar 04/2014, Dr. Marcus Hahn, Vorsitzender

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wenn Sie diese Ausgabe von Gymnasium Saar in Händen halten, haben sich viele Dinge im schulischen Alltag (hoffentlich) schon halbwegs eingespielt. Der Stundenplan hat sich als praktikabel erwiesen, manche Schüler sind während der Sommerferien richtig „groß“ geworden und einige neue Gesichter haben das Lehrerzimmer bereichert. Das ist auch gut so, denn die nächsten Wochen werden einiges von uns abverlangen: So wenige Wochen bis zu den Herbstferien und dann auch bis zu den Weihnachtsferien hatten wir schon lange nicht mehr. Also müssen die Klassenarbeiten und Überprüfungen gut geplant werden, damit das „Novemberfieber“ nicht schlimmer wird als unbedingt nötig.
Auch der Verband arbeitet in diesen Wochen auf Hochtouren. Seit Wochen laufen höchst intensive Diskussionen darüber, wie die Zukunft des Gymnasiums im Saarland gestaltet werden soll. Der wichtigste Markstein dieser Debatte wird unser Gymnasialtag am 14. Oktober sein, bei dem wir mit Unterstützung interessanter Fachleute darüber diskutieren wollen, was das Gymnasium heute und in Zukunft ausmacht und wie wir unsere Schüler optimal fördern können. Ich kann Ihnen nur empfehlen: Melden Sie sich zu dieser Fortbildungsveranstaltung an und nehmen Sie an dieser zukunftsweisenden Diskussion teil!
Die Diskussion über die Zukunft der Lehrerbildung in unserer Region haben wir schon in den Ferien begonnen, als wir uns mit dem Vorstand des Philologenverbands Rheinland-Pfalz zu einer gemeinsamen Tagung in Weiskirchen getroffen haben. Ein Bericht dazu folgt in der nächsten Ausgabe von Gymnasium Saar, weil der Termin nach dem Redaktionsschluss dieser Ausgabe lag. Fortsetzen werden wir diese Debatte ab Anfang Oktober, wenn es um die Landesfinanzen für 2015 geht. Dabei wird neben den zu erwartenden Maßnahmen im Lehrerbereich die Hochschulfinanzierung in den Fokus kommen, denn die Schließung bzw. Beschränkung bestimmter Lehramtsfächer legt die Axt an die wissenschaftlichen Wurzeln unserer Schulform. Die erste Positionsbestimmung hierzu nimmt Gymnasium Saar in dieser Ausgabe vor, in der Stimmen aus den Fächern zu Wort kommen.
Ein drittes großes Thema dieses Schuljahres wird die Zukunft der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte sein, und hier insbesondere das Gesundheitsmanagement. Der SPhV hat in den letzten Wochen eine Menge konzeptioneller Vorarbeiten geleistet und auch Druck gemacht, damit die dringend notwendige Gesundheitsvorsorge im Lehrerbereich auch im Saarland eingeführt wird. Es tut gut – das sei an dieser Stelle ausdrücklich gesagt –, bei diesem schwierigen Thema die Unterstützung der anderen Lehrerverbände im dbb und auch des dbb Saar selbst zu erfahren. Damit ist der Weg für die kommenden Wochen und Monate vorgezeichnet: Intensive fachliche Arbeit, gute Planung und vernünftige Zielsetzungen werden uns mit Sicherheit sowohl in der Schule als auch bei der Verbandsarbeit zu dem ein oder anderen Erfolg führen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns einen guten Start ins neue Schuljahr!

Ihr
Dr. Marcus Hahn
Vorsitzender